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  • image1 Schoen, dass Sie da sind!
  • image2 Hier sind Sie mit jedem Anliegen willkommen...
  • image3 Ich helfe Ihnen gerne beim Training mit Ihrem Hund!

Kscht, KSCHT....


Der muss wissen wo sein Platz ist ***KSCHT***, der macht das mit Absicht ***KSCHT***, der weiß genau, dass er das nicht soll ***KSCHT***

Ich bin ein ruhiger Mensch, aber ich gestehe ***KSCHTTTTTTTT*** macht mich aggressiv. Würde man meinen Blutdruck messen, würde man feststellen ***KSCHTTTT*** macht etwas mit mir, seelisch aber auch körperlich.

Warum ist das so?



Ich habe  ***KSCHTTTT*** negativ verknüpft. Genau so, wie die Leute die es anwenden es für ihre Hunde wollten.
Wenn Hundetrainer im TV vormachen, dass man Hunde anzischen soll, damit sie ein Verhalten unterbrechen, dann liegt es leider in der Natur der Sache, dass der unbedarfte Hundehalter das zuhause nachahmt. Manchmal wird das ***KSCHTTTT*** mit einem Stüber gegen den Hund unterstützt. Um die eigene Position ein bißchen "deutlicher" zu machen.
Menschen ahmen solche Dinge gerne nach, weil es augenscheinlich funktioniert. Was passiert dabei? Der Hund zeigt ein Verhalten, welches wir für unangemessen halten. Der Mensch zischt, bewegt sich dabei meist nach vorne auf den Hund zu, stößt ihn eventuell sogar an. Der Hund ist verunsichert und unterbricht eventuell für einen kurzen Augenblich sein Verhalten. 
Genau wegen diesem, vermeintlichen, Erfolges, wenden Menschen das immer wieder an. Sie werden immer wieder -kurzfristig- für dieses Verhalten bestätigt. Sie zischen, der Hund hört kurz auf, Sie zischen, er hört wieder kurz auf. Das man so langfristig bis an sein Lebensende weiterzischen kann und dass das kein vernünftiges Training ist, ist vielen Hundehaltern nicht klar.
Man arbeitet also über Meideverhalten und Einschüchterung des Hundes. Das ist vielen aber gar nicht bewusst, denn so ein bißchen zischen, dass kann doch nicht so schlimm sein?

Wir stellen uns mal folgendes Szenario vor: Ich lade Sie zu mir nach hause, zum Essen ein. Bei mir im Haus gelten gewisse Regeln, die Sie leider nicht kennen. Jedes Mal, wenn Sie etwas -in meinen Augen- falsch machen, zische ich Sie an und piekse Sie mit meiner Gabel.
Sie setzen die Ellbogen auf den Tisch? KSCHTTTTTT - Pieks
Sie sprechen mit nicht völlig entleertem Mund? KSCHTTTTT - PIEKS
Sie legen Messer und Gabel am Tellerrand ab? KSCHTTTTT - PIEKS
Manchmal piekse ich auch nicht, aber ich habe Sie schon mal gepiekst und mit jedem KSCHTTTT bekommen Sie einen Schreck, vielleicht piekse ich ja auch wieder?

Wollen wir wetten, dass Sie sich schon nach kurzer Zeit in meiner Gegenwart unwohl fühlen?
Sie haben Glück, mein Haus haben Sie freiwillig betreten und dürfen es auch wieder verlassen.

Ihr Hund muss mit Ihren Regeln leben. Erklären Sie ihm die Regeln, bestätigen Sie erwünschtes Verhalten. Anstelle ihn anzuzischen wenn er etwas tut was er nicht soll, belohnen Sie ihn, wenn er gewünschtes Verhalten zeigt. Das ist viel nachhaltiger und außerdem viel fairer dem Hund gegenüber.
Wenn Sie nur über KSCHTTTTTTT arbeiten, wissen Sie nicht, was ihr Hund verknüpft, möchten Sie wirklich, dass ihr Hund sich in Ihrer Gegenwart unwohl fühlt?
Sicher ist, er fühlt sich unwohl, sonst würde er sein Verhalten dadurch nicht unterbrechen. JA, manchmal müssen wir Verhalten unterbrechen, ohne Frage. Aber das geht auch anders.

KSCHTTTTTT löst in mir ganz furchtbar negative Gefühle aus, dabei bin ich persönlich damit noch nie eingeschränkt worden.... wie fühlt sich das wohl für Ihren Hund an?